Vom Sterben und Auferstehen der Hoffnung

Es gibt Tage die man einfach besser nicht erlebt ...
So einen Tag hatten wir im März. Bis dahin war die „Bandwelt“ noch in Ordnung. Die Instrumental-Aufnahmen im Studio waren im Kasten. Euphorie war angesagt aufgrund der sich abzeichnenden geilen Aufnahmen und auch die Stimmung in der Band während der Aufnahmen war klasse - dachten wir zumindest.

Bis zu dem einen Tag im März - als Chris mich anrief, um mir mitzuteilen das er aus der Band mit sofortiger Wirkung aus privaten Gründen aussteigt.

Es gibt Tage die will man einfach nicht erleben - weil man den Schock einfach nicht mehr aus den Knochen bekommt.

Die Aufnahmen, fertig, aber ohne Sänger. Die Band, die so gut funktionierte - auseinander gerissen.
Die Frage wie es weiter geht. Aus der euphorischen Stimmung, die noch Tage zuvor herrschte wurde Niedergeschlagenheit und Ratlosigkeit.

Und dann wieder so ein Tag.....

Jonas teilt uns mit das er die Band im laufe des Jahres aus zeitlichen und studiumstechnischen Gründen verlassen wird. Das sind dann Momente wo man sich fragt - warum machen wir das alles noch?
Lohnt sich der Aufwand eigentlich noch?

Und an Tagen wie diesen - zeigt sich warum es OOO seit mehr als 10 Jahren gibt.
Weil die Leidenschaft für die Musik, die Freude, andere daran teilhaben zu lassen grösser ist, als der Neigung nachzugeben, aufzuhören und den Kopf in den Sand zu stecken. OOO ist und bleibt für uns immer was ganz Besonderes, etwas was tief in uns steckt und was sich in den Wind stellt ohne nachzugeben....

Mit dieser Motivation haben wir nach neuen Leuten gesucht, was in Anbetracht der scheidenden Musiker und Menschen schwer fällt. Und wir haben sie in Thea und Fabian gefunden.
Grade mit der Entscheidung eine Sängerin zu wählen, haben wir uns dazu entschlossen neue Wege zu gehen. Ein sehr spannender Weg, wie wir finden. Und auch ein sehr guter, denn wir sind fest davon
überzeugt, das OOO sich weiter nach vorne entwickeln wird. Und es kommt wieder die Euphorie in uns auf die wir in den Tagen im März verspürt haben.

Und an Tagen wie diesen - weisst du das OOO wieder lebt.......


Jörg

Auf den Spuren der Beatles

April 2008

Angezogen mit Blue-Jeans, schwarzem Hemd und bordeaux-roten Convers-Turnschuhen gehe ich die Große Freiheit in Hamburg entlang. Ich trage meine Tasche in der sich ein kleines Handtuch, Brillencase, Ersatz-Bass-Saiten, Batterien für das Stimmgerät und ein sauberes Band-T-shirt befindet. Es ist gegen 21 Uhr und die Straße bevölkert sich, erwacht mit einsetzender Dunkelheit und die Vergnügungslokale schalten ihre Leuchtreklamen ein. Aus jeder offenstehenden Tür stampft ein anderer Rhythmus und verführt zu einem verstohlenen Blick.

Ich gehe ruhig bis zur Ampel, überquere die Straße um in den hinteren Teil der Großen Freiheit zu gelangen, da wo mit der Hausnummer 64 das INDRA zu finden ist. In diesem Musikclub haben die Beatles vor ca 48 Jahren über 40 Auftritte absolviert und genau an dieser Stelle will ich mit der Band outofoffice heute Abend unser 10 jähriges Band-Jubiläum mit einem Gig feiern.

Ich mache mir bewusst, dass in diesem Stadtviertel, in dieser Straße und erst recht in der Location die später weltberühmteste Band der Pop- und Rock-Musik ihre Anfänge fand. Für jeden Beatles-Fan, für jeden Musiker ist dies quasi heiliger Boden. Ein Gefühl von Demut beschleicht mich und ich warte noch einen Moment bevor ich das INDRA betrete an dessen Tür die Plakate unseren Auftritt ankündigen und lasse die besondere Atmosphäre auf mich wirken. Hey, echt crazy.

Jubiläumsfahrt nach Hamburg ins INDRA

Kinders, wie die Zeit vergeht!!!
Jetzt ist es schon bald 10 Jahre her, dass sich Hans, Jörg und Norbert entschlossen aus,
der damals auseinandergefallenen Formation Gesture eine neue Band zu gründen - OutOfOffice.
Seitdem hat die Band eine bewegte Geschichte hinter sich. Deren Entwicklung durch viele Musiker
geprägt wurde.

10 Jahre OutOfOffice ist Grund genug mal richtig zu feiern und was Besonderes zu machen.
Und das nicht nur mit der Band, sondern auch mit den Fans die uns treu über die Jahre zur Seite
standen und die, die in den Jahren dazu gekommen sind und wie eine OOO-Familiy sind.

Deswegen wollen wir es richtig krachen lassen und spielen am 12.04.2008 in Hamburg auf der
Reeperbahn im legendären INDRA. Dem Club indem zu seiner Zeit die Beatles ihren ersten
Gig in Deutschland spielen. Mehr Infos über den Club findet ihr hier
www.indramusikclub.com

Und wir machen eine richtige Bus Fan-Tour draus - 3 Tage Reeperbahn !!!

Und hier die Fakten

Freitag, den 11.04.2008 Abfahrt gegen 12 Uhr ab Aachen
Samstag, den 12.04.2008 Abends Gig im INDRA
Sonntag, den 13.04.2008 Rückfahrt nach dem Frühstück

Beinhalten wird die Fahrt:
- Busfahrt
- 2 Übernachtungen incl. Frühstück im Hotel Stern auf der Reeperbahn
- Eintritt zum Gig im INDRA

Die Kosten belaufen sich pro Person auf : Doppelzimmer 135,00 Euro, Einzelzimmer 165,00 Euro

Noch sind Plätze frei - also meldet Euch zum anmelden bei Hans unter
hans@outofoffice.de /
Tel. 0160 92065352
oder bei Jörg unter
joerg@outofoffice.de / Tel. 0170 8173807

Ein Besuch in der Gay-Bar

Es gibt Dinge da schüttelt man als Erstes den Kopf wenn man es hört. So z.B. als Bronk zur Probe kommt und sagt:" Wir müssen bis zum Gig am Freitag noch einen Song einproben!" Soweit so gut. Es waren zwar nur noch 2 Proben und noch ne Menge zu tun, aber was tut man nicht alles, um die Wünsche der Fans zu befriedigen . Als Bronk auf Studienfahrt war hat er seinen Studienkollegen (wahrscheinlich vorallem seinen Studienkolleginnen) versprochen die absolute Hymne dieser Fahrt zu spielen, wenn sie zum Gig kommen. Aus seinem Handy plärrt also nun diese Hymne - und ein heiserer Sänger krächzt ständig GAYLORD . Zumindest ist es das, was Hans und ich die ganze Zeit verstehen, bis Bronk uns aufklärt, dass es dann doch wohl eher GAY-BAR heisst. Also ran an die Instrumente und nach einigen Diskussionen wie man dat Ding den jetzt vom Ablauf her spielen soll, bekommen wir es dann auch hin. Und beim Gig waren sie wirklich alle da !! Und schon bevor die ersten Töne des Gigs gespielt wurden, hört man die ersten Rufe nach GAY-BAR.
Und die Stimmung steigt. An dieser Stelle mal ein ganz dickes Kompliment an die Leute - ERSTE SAHNE !!!! Sie machen den Gig zu einem echten Erlebnis und was dann abging als wir zum Schluss dann wirklich GAY-BAR gespielt haben, kann man sich kaum vorstellen. Das war Rock'n Roll

"drumatische" Grüsse
Jörg

Samstag, 16.06.2007 17:01:01

Gitarristensuche

... man hat es nicht leicht als Band, wenn man einen Gitarristen sucht.

Montag Morgen bekomme ich eine Mail von Hans, in der steht, dass Chris Kontakt zu einem Gitarristen aufgenommen hat. Jetzt fragt man sich bestimmt "Kontakt aufgenommen..". Hört sich ein wenig nach der Suche nach Ausserirdischen an !!!
Und es ist auch ein wenig so. So langsam hatte ich mich damit abgefunden,dass es einfacher ist Kontakt zu ausserirdischen Lebensformen zu bekommen, als einen passenden Gitarristen für die Band zu finden.
Der letzte Kandidat, der sich gemeldet hatte, hätte schon gepasst, und er zeigte auch Interesse. Er versprach, sich nach dem Urlaub wieder zu melden - gut - es scheint ein ziemlich langer Urlaub gewesen zu sein, weil wir Wochen nichts von ihm hörten und nachdem wir es endlich schafften IHN zu erreichen, sagte er aus mangelndem Interesse ab.
Aber jetzt scheint es besser zu laufen. Chris hatte gleich 2 Kontakte. Von dem einer schon bei der nächsten Probe den Weg in unseren Proberaum fand.
Und der erste Eindruck war direkt sehr Positiv. Jonas machte auf den ersten Blick schon einen sympatischen Eindruck und vorallem - er kann Gitarre spielen. Und der gute Eindruck scheint auch auf beiden Seiten vorhanden zu sein. Er mochte direkt unsere Musik und menschlich waren wir direkt auf einer Wellenlänge.

... und so kam es das wir einen Gitarristen gefunden haben noch bevor wir den Kontakt zu Ausserirdischen herstellen konnten. Es geschehen noch Zeichen und Wunder.

mit "drumatischen" Grüssen
Jörg

Mittwoch, 16.05.2007 18:39:55

Gig in Kohlscheid

Es war wiedermal soweit, ein OOO Gig stand an. Und das in einer unser Lieblingslocation - Jugendtreff Kohlscheid. Und wie immer war es ein heftiger Aufwand um am Abend 1,5 Stunden live auf der Bühne zu stehen. Um 15 Uhr ging es los - auf zum Proberaum Equipment abbauen und einladen. 17 Uhr - Ausladen und wieder aufbauen. Danach wie immer Probleme mit der PA die Raf aber klasse in den Griff bekommen hat. Als dann die Anlage funktionierte kurz noch Soundcheck. Schnell noch was essen fassen und dann die ersten Besucher begrüssen, da war es dann schon 20 Uhr. 21 Uhr - der Gig geht los !! Und dann wurde halb elf gerockt. Die Stimmung war Geil - an der Stelle noch ein riesen Dankeschön an unsere Fans.
Nach dem Gig wurde dann noch ein Bierchen oder zwei getrunken und dann ging es wieder ans Abbauen - Einladen - zum Proberaum fahren - Ausladen. Da war es dann schon halb Eins. Danach noch einen kleinen Happen essen und sich über den gelungenen Abend freuen.
So sieht es im Allemeinen aus wenn wir live spielen. Ein ziemlicher Aufwand , der sich aber immer wieder lohnt, wenn wir durch Euren Applaus belohnt werden und wir das Gefühl haben Euch und uns einen schönen Abend bereitet zu haben. ALSO - wir sehen uns bei nächsten Gig.

mit "drumatischen" Grüssen Jörg


Montag, 19.03.2007 19:37:41